Erik Wikki - Papenburger Puppenspieler [German Review!]
Guten Abend, meine lieben Freunde. Ich komme aus dem kleinen Städtchen Papenburg an der Ems. Das Cover dieses Romans zeigt zwei zentrale Wahrzeichen von Papenburg - das Schiff, die Friederike und das Rathaus. An der Friederike hängt eine Leiche - beziehungsweise Leichenteile.
Und genau darum geht es in diesem Buch:
Der Schlächter von Papenburg hat sechs Jugendliche entführt, die nun Leichenteil für Leichenteil Tag für Tag zumeist in bekannten Papenburger Lokalitäten gefunden werden. Die Polizei wird bei ihren Ermittlungen nicht nur durch die beiden Privatdetektive Kern und Model, sondern auch durch die Presse auf die richtige Fährte gebracht.
Alles in allem muss ich sagen, dass es ein netter, lokaler Roman war. Nett, aber leider nicht vergleichbar mit dem, was ich bisher gelesen habe. Die, zugegeben, sehr anglophile Namensgebung der Personen hat mich am Anfang sehr gestört, bis ich mich allerdings daran gewöhnt hatte, hat es ein wenig gedauert. Ich bin kein großer Fan von gestellten Namen und unlogischen Biographien - deswegen stand ich dem Roman am Anfang sehr skeptisch gegenüber. Das einzige, was mir wirklich als großartig im Kopf geblieben ist, ist die erste Szene, in der der Mörder beschrieben wird, wie er eine Leiche zerschneidet.
Die folgenden Szenen waren leider regelrecht enttäuschend. Die Bipolarität zwischen sexistischen Äußerungen sowohl des auktoriealen Erzählers als auch einiger Personen gegenüber der Privatdetektivin Eileen Model (deren Name offensichtlich eine Anspielung darstellt) und der energischen Feministin Britta McAshford habe ich anfänglich als peinlich empfunden. Dies aus dem Grund, dass beide Personen ihre Einstellung nicht reflektieren, sondern bis zum Ende des Romans ihre Position beibehalten - es findet also, meiner Meinung nach, keine (bedeutende) Entwicklung der Charaktere statt, was eigentlich sehr schade ist.
(originally posted July 2015)
Guten Abend, meine lieben Freunde. Ich komme aus dem kleinen Städtchen Papenburg an der Ems. Das Cover dieses Romans zeigt zwei zentrale Wahrzeichen von Papenburg - das Schiff, die Friederike und das Rathaus. An der Friederike hängt eine Leiche - beziehungsweise Leichenteile.
Und genau darum geht es in diesem Buch:
Der Schlächter von Papenburg hat sechs Jugendliche entführt, die nun Leichenteil für Leichenteil Tag für Tag zumeist in bekannten Papenburger Lokalitäten gefunden werden. Die Polizei wird bei ihren Ermittlungen nicht nur durch die beiden Privatdetektive Kern und Model, sondern auch durch die Presse auf die richtige Fährte gebracht.
Alles in allem muss ich sagen, dass es ein netter, lokaler Roman war. Nett, aber leider nicht vergleichbar mit dem, was ich bisher gelesen habe. Die, zugegeben, sehr anglophile Namensgebung der Personen hat mich am Anfang sehr gestört, bis ich mich allerdings daran gewöhnt hatte, hat es ein wenig gedauert. Ich bin kein großer Fan von gestellten Namen und unlogischen Biographien - deswegen stand ich dem Roman am Anfang sehr skeptisch gegenüber. Das einzige, was mir wirklich als großartig im Kopf geblieben ist, ist die erste Szene, in der der Mörder beschrieben wird, wie er eine Leiche zerschneidet.
Die folgenden Szenen waren leider regelrecht enttäuschend. Die Bipolarität zwischen sexistischen Äußerungen sowohl des auktoriealen Erzählers als auch einiger Personen gegenüber der Privatdetektivin Eileen Model (deren Name offensichtlich eine Anspielung darstellt) und der energischen Feministin Britta McAshford habe ich anfänglich als peinlich empfunden. Dies aus dem Grund, dass beide Personen ihre Einstellung nicht reflektieren, sondern bis zum Ende des Romans ihre Position beibehalten - es findet also, meiner Meinung nach, keine (bedeutende) Entwicklung der Charaktere statt, was eigentlich sehr schade ist.
(originally posted July 2015)
No comments:
Post a Comment